Brutraum für die Feldlerche

Gefährdete Feldlerche braucht geschützten Brutraum

Der Bestand der Vogelart ist stark zurückgegangen, so dass sie heute als „gefährdet“ auf der Roten Liste gefährdeter Tiere Bayerns steht.

Vielleicht kennen Sie auch Landwirte, die sich beim Schutz der Bodenbrüter wie Lerche, Kiebitz & Co engagieren würden?

Naturland Bauern in Bayern haben auf ihren Getreidefeldern rund 600 Lerchenfenster angelegt.

„Öko-Landbau leistet bereits durch seine ressourcenschonende, nachhaltige Bewirtschaftungsweise einen großen Beitrag zum Naturschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt.

 

Was ist ein Lerchenfenster?

 Der Landwirt stellt für die Anlage eines solchen Fensters bei der Getreideaussaat seine Sämaschine einige Meter lang ab oder schafft die Freifläche im Nachhinein durch Fräsen.

Dadurch entsteht inmitten des Getreideackers eine etwa zwanzig Quadratmeter große Stelle ohne Aussaat, auf der für eine Saison nur Wildkräuter wie Klatschmohn oder Acker-Rittersporn aufwachsen.

 „Das war es schon. Mehr ist nicht zu tun, um der Feldlerche entscheidend zu helfen. Die Vögel nutzen das Fenster als Landebahn und zur Nahrungssuche, ihren Brutplatz suchen sie sich im dichten Bestand rund um das Fenster.

Die Freiflächen nutzen zudem weitere Tiere wie etwa Rebhühner, Wachteln oder Goldammern.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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