Brot backen wie vor tausenden von Jahren!
Um anschaulich darzustellen,
wie unsere Vorfahren Brot gebacken haben, wurde 2004 im Umweltgarten
ein Lehmbackofen gebaut.
Damit dieser nicht durch feuchte Witterung
zerstört wird, wurde eine Überdachung angebracht. Um eine
angenehme Arbeitshöhe zu haben, wurde der Ofen auf einen Sockel
gebaut.
Unsere Vorfahren haben einen
Lehmofen auf dem Boden errichtet. Da sie ja ohnehin als Nomaden durchs
Land zogen, war eine einfache und schnelle Bauweise wichtiger als eine
lange Lebensdauer.
Der Ofen wird ca. 3,5 Stunden vor dem Backen eingeheizt. Verwendet wird Buchenholz, es enthält wenig Harz.
Nach dieser Zeit wird die restliche Glut und die Asche entfernt. Mit einem nassen Tuch, das um einen Reisigbesen gewickelt wird, wischt man den Ofen einige male gründlich aus. Dies ist nicht nur wegen der Sauberkeit notwendig, die Temperatur wird hiermit auch reduziert.
Die richtige Backtemperatur zeigt das "Mehlthermometer". Man streut eine kleine Hand voll Mehl in den Ofen, wird es schnell braun, ist die Temperatur noch zu hoch.
Die Teiglaibe werden vor und auch während dem Backvorgang mit Wasser besprüht, so bleibt die Kruste elastisch und das Brot kann schöner aufgehen.
Nach ca. 1 Stunde ist das Holzofenbrot fertig.
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