Das
Insekten- Nistholz wird von Solitärbienen und Solitärwespen bewohnt
In ein Stück Hartholz
werden Löcher in verschiedenen Stärken von
2 mm-10 mm gebohrt, so
tief der Bohrer reicht. Die Löcher von 2-6 mm sollen in der Mehrzahl vorhanden
sein.
Die Form des Holzes und die Anordnung der Löcher ist egal.
Man kann aber auch kleine Kunstwerke bohren, wie auf den Fotos oben zu sehen
ist.
Achtung: Diese Nisthölzer müssen das ganze Jahr im Freien bleiben, da die
Brut bei Zimmertemperatur zu Grunde geht.
Aufhängerichtung am besten in Richtung Süden, in windgeschützter,
trockener Lage bis in den 3. u.4. Stock.
Diese Insekten stechen nicht und sind daher für Mensch und Tier
völlig ungefährlich
Die Solitärbienen
und -Wespen erfüllen im Naturhaushalt eine wichtige Funktion als Blütenbestäuber
von Wild- u. Kulturpflanzen.
Da Wildbienen sehr spezialisiert sind, reagieren
sie besonders empfindlich auf Beeinträchtigung ihres Lebensraumes.
Durch Entzug
ihrer Nisthabitate (Revier) und Nahrungsquellen sind viele Arten stark im
Rückgang begriffen.
So sind z.B. 40% der Wildbienen gefährdet. |