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Blindschleiche |
Anguis fragilis |
Kennzeichen |
Goldbraun, oft mit metallischem Glanz, schlangenähnlich. Der Name Blindschleiche hat nichts mit der Funktion des Auges des Tieres zu tun und ist auch nicht von dem Eigenschaftswort "blind" abgeleitet. Der Name stammt aus dem Althochdeutschen. "Plintslicho" bedeutet so viel wie "blendender Schleicher" und bezieht sich wahrscheinlich auf die bleiglänzende Färbung |
| Nahrung | Die Nahrung der Bindschleiche besteht zu mehr als 90% aus Nacktschnecken und Regenwürmern. Vereinzelt werden Insekten und Spinnen gefressen. |
| Vorkommen | Die Blindschleiche ist nahezu ganz Europa verbreitet. Sie ist auf Lichtungen, in Gärten, dort oft in Komposthaufen, sonst unter Steinen, Laub, Borke u.a. anzutreffen. Die Blindschleiche ist tag- und dämmerungsaktiv. Als maximales Alter wurden in Gefangenschaft 45 Jahre erreicht. Dioe Weibchen bringen ca. 15 Junge zur Welt |