Das Insekten- Nistholz wird von Solitärbienen und Solitärwespen bewohnt
In ein Stück Hartholz
werden Löcher in verschiedenen Stärken von 2mm-10mm gebohrt, so
tief der Bohrer reicht. Die Löcher von 2-6mm sollen in der Mehrzahl vorhanden
sein.
Die Form des Holzes und die Anordnung der Löcher ist egal.
Man kann aber auch kleine Kunstwerke bohren, wie auf den Fotos oben zu sehen
ist.
Achtung: Diese Nisthölzer müssen das ganze Jahr im Freien bleiben, da die
Brut bei Zimmertemperatur zu Grunde geht.
Aufhängerichtung am besten in Richtung Süden, in windgeschützter,
trockener Lage bis in den 3. u.4. Stock.
Diese Insekten stechen nicht und sind daher für Mensch und Tier
völlig ungefährlich
Die Solitärbienen und -Wespen erfüllen im Naturhaushalt eine wichtige Funktion als Blütenbestäuber von Wild- u. Kulturpflanzen. Da Wildbienen sehr spezialisiert sind, reagieren sie besonders empfindlich auf Beeinträchtigung ihres Lebensraumes. Durch Entzug ihrer Nisthabitate (Revier) und Nahrungsquellen sind viele Arten stark im Rückgang begriffen. So sind z.B. 40% der Wildbienen gefährdet.
Innerhalb des Insektenreiches stellen die Hautflügler, zu denen Ameisen, Bienen und "echte" Wespen, sowie Pflanzen- Gall- und Schlupfwespen gehören, eine sehr artenreiche Ordnung mit weit über 100 000 Arten dar. Etwa 10 000 Arten sind in Deutschland vertreten.
Hautflügler besitzen üblicherweise zwei durchsichtige Flügelpaare. Die kleineren Hinterflügel sind durch kleine Häkchen mit den Vorderflügeln gekoppelt, wodurch beide Flügel wie eine Fläche wirken.
Mit den sozial lebenden Wespen sind die weitgehend unbekannten, äußerst seltenen Lehmwespen eng verwandt. Die meisten dieser deutlich kleineren Wespen leben einzeln. Sie bauen keine Papiernester und Ihre Brutfürsorge, die ausschließlich vom Weibchen betrieben wird, beschränkt sich auf die Versorgung der Larven. Dazu erbeuten die Tiere vor allem Falter oder Käferlarven, bringen die mit einem Stich gelähmten Opfer als "lebende Fleischkonserve" in Hohlräume wie etwa leere Fraßgänge im Holz oder hohle Pflanzenstängel, legen ein Ei auf jedes Beutetier und verschließen die Nester mit Lehm.

Das Grundgerüst
sollte eine Mindesttiefe von 30 cm haben. Verwendete Materialien für
die Befüllung: Holz, Schilf, Tonrohre, Sand, Lehm, Ziegelsteine. In
die Hölzer werden Löcher von 2mm-10mm gebohrt, so tief der Bohrer
reicht. Das Schilf kann entweder gebündelt angebracht oder in Tonrohre
gesteckt werden. Die Öffnungen der Ziegelsteine werden mit einem Lehm-
Sandgemisch befüllt.
Das Insektenhotel wird von Solitärbienen und Solitärwespen bewohnt.
Sie erfüllen im Naturhaushalt eine wichtige Funktion als Blütenbestäuber
v. Wild- u. Kulturpflanzen. Da Wildbienen sehr spezialisiert sind, reagieren
sie besonders empfindlich auf Beeinträchtigung ihres Lebensraumes. Durch
Entzug ihrer Nisthabitate (Revier) und Nahrungs-quellen sind viele Arten stark
im Rückgang begriffen.